Ausflug SOS Kinderdorf
Im Rahmen des Sommerprogrammes der Academia stand heute ein weiterer Ausflug auf dem Prgoramm - zum SOS Kinderdorf in Assomada.
Auf den Kapverden sind drei dieser Kinderdörfer im Betrieb. Zwei auf der Insel Santiago und eines auf Sao Vicente. Die Zufahrt zu unserem Reiseziel war rasch gefunden. Wurde die Strasse welche dahin führt doch gleich nach dem Namen des Gründers der SOS Kinderdörfer, Hermann Gmeiner benannt.
Bei der Ankunft wurden wir sehr freundlich durch die Verantwortliche des Zentrums begrüsst und auf eine Führung mitgenommen. Wir haben erfahren, dass das Kinderdorf in Assomada im Jahre 1982 eröffnet worden ist. In erster Linie werden Waisen, zunehmend aber auch Kinder aus ganz armen Familien aufgenommen. Das Zentrum beherbergt Jugendliche ab dem Säuglingsalter bis hin zu 20 Jährigen. Die Kinder sind in sehr gepflegten Unterkünften untergebracht. Jedes Haus trägt den Namen einer Insel der Kapverden. In den hübschen Wohnsitzen sind neben den Schlafräumen eine Küche, Sanitäre Anlagen und Aufenthaltsräume zu bestaunen. Alles ist blitzsauber und macht einen sehr guten Eindruck. Wir alle sind überrascht über das was wir sehen. Bei einigen unserer Kinder ist sogar etwas Betroffenheit zu verspüren. Sehen ihre Unterkünfte zu Hause doch bescheidener aus.



Nach der Führung geht es schnurstracks zum Sportplatz. Stehen doch verschiedenen gemeinsame Spiele auf dem Programm. Die Hauptattraktion bildet natürlich das Fussballspiel zwischen dem Team des Kinderdorfes und unserer Academia. Erstmals lag unsere Equipe bei einem Spiel bei Halbzeit vorne. Zwar lediglich mit 1:0 aber immerhin. Es sollte nach dem Seitenwechsel noch besser kommen. Zwei weitere Male durften sich unsere Mädchen und Jungs über Torerfolge freuen. Derweil der Gegner heute leer ausgegangen ist. Was für eine Freude für die Kinder. Endlich der erste Sieg.




Bis zum Mittagessen fanden anschliessend noch ein paar gemeinsame Aktivitäten statt. Verschiedenen Ballspiele und Stafetten. Das mitgebrachte Essen schmeckte heute noch besser als üblich. Die Frage nach dem Höhepunkt des Tages war danach auch rasch beantwortet. „Wir haben gewonnen!“


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